Aktuell

Einladung

Dr. Josef Schwalber- ein Abend zur Geschichte und mit Geschichten über einen Politiker aus Dachau

Mittwoch, 18. September, 19:00 Uhr

Innenhof des Bezirksmuseums (bei schlechtem Wetter im Innenraum), Dachau Altstadt

Wer war der Politiker, der nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur Bürgermeister von Dachau, sondern auch Landrat des Landkreises Dachau wurde? Was war Dr. Schwalber wichtig, als er als Mitglied des Verfassungskonvents auf Herrenchiemsee und des Parlamentarischen Rats in Bonn an der Entstehung unseres Grundgesetztes mitwirkte? Und warum lehnte er es schließlich gemeinsam mit anderen Vertretern aus Bayern bei der Abstimmung ab?

Im Rahmen eines kurzweiligen Abends wollen wir als CSU-Stadtratsfraktion mit Ihnen gemeinsam mehr über diesen einflussreichen Politiker aus unserer Stadt erfahren. Als Ort haben wir bewusst das Bezirksmuseum gewählt, an dem seit Kurzem, die auf Antrag unserer Fraktion neu angebrachte Häusertafel auf Dr. Schwalber hinweist. Wir hatten diese anlässlich des 70 Jahrestags unseres Grundgesetzes, sowie des 50. Todestages Dr. Schwalbers beantragt.  

Für den Vortrag über das Wirken Dr. Schwalbers konnten wir den renommierten Münchner Stadtführer Georg Reichlmayr gewinnen. Reichlmayr lebt selbst in Dachau und ist bekannt für seine beliebten Führungen über das Münchner Oktoberfest und zu den großen Orten bayerischer Kultur.

Musikalisch umrahmt wird der Abend von den Klängen des Dachauer Gitarristen Tim Turusov.

Für Getränke ist gesorgt.

Um Anmeldung wird gebeten bis 10. September an: Silvia.Kalina@bayern-mail.de Telefon: 08131-735734

Florian Schiller                                                                Silvia Kalina                      

Vorsitzender CSU-Stadtratsfraktion                        Stadträtin                          

Das Auge des Künstlers – Perspektivenwechsel in der Kunst

Die Meisterwerke der Alten Pinakothek
Alte Pinakothek

Eine sehr alte Frage: Was ist Kunst und welche Motive sind kunstwürdig? Stehen religiöse und theologische Werte im Vordergrund oder diesseitige und reale Objekte? Dient Kunst der geistigen Wegweisung oder der sinnenfrohen Betrachtung? Wie sehr diese Perspektivenfrage Künstler zwischen Mittelalter und Neuzeit bewegte, lässt sich an Meisterwerken der Alten Pinakothek eindrucksvoll nachvollziehen. Nach jahrelanger Generalsanierung des Gebäudes und Restaurierung zahlreicher Gemälde erstrahlt die Sammlung in neuem Glanz. Die Führung nimmt die Wiedereröffnung zum Anlass, scheinbar vertraute Meisterwerke neu zu erleben, denn die Zeit der Renaissance hat uns heute besonders viel zu sagen.

 

Die Residenz der Künste

König Ludwig I. und der „neue“ Königsbau

Unmittelbar nach seinem Regierungsantritt begann König Ludwig I. die Münchner Residenz durch umfängliche Neubauten zu erweitern. Seine leidenschaftliche Verehrung Italiens und der Renaissance bestimmte den Baustil, die Innenausstattung war ganz der Literatur und der Bildung gewidmet. 1835 waren die Räume bezugsfertig – rechtzeitig zur Silberhochzeit mit Königin Therese. Die königlichen Gemächer lagen nun gleichsam „vor dem Auge des Volkes“, denn schon zu Lebzeiten Ludwigs I. konnten sie besichtigt werden. Ihre prunkvolle Ausstattung und die reichen Sammlungen vermitteln bis heute die ausgeprägte Kunstpolitik des bayerischen Königs. Nach über 10-jähriger Renovierung sind sie nun wieder zugänglich.

 

Verspieltes Rokoko und monumentaler Klassizismus

Gegensätze an der Donau

Vor 300 Jahren vollendeten die Gebrüder Asam ihr Meisterwerk: Dramatisch wie der Wasserlauf am Donaudurchbruch entfalteten die beiden Künstlerbrüder einen vollendeten Wirbel aus Malerei und Stuck zu Ehren des Heiligen Georg und des Weltenburger Benediktinerordens – ein famoser Triumph des bayerischen Rokokos. Doch der Zauber markiert bereits den Umbruch: Hundert Jahre später schuf Bayerns König Ludwig I. monumentale Tempelanlagen im griechischen Stil, überragten seine „Hallen der Helden“ die Donau und postulierten den Triumph des „teutschen Geistes“. Die architektonischen Gegensätze sind ebenso faszinierend wie bezeichnend für die Umbrüche in Bayerns Geschichte vom Absolutismus zur konstitutionellen Monarchie.

 

Tagesfahrt ins Wittelsbacher Land

Ursprünge eines Herzogsgeschlechts

Spannende Geschichten erwarten Sie im Wittelsbacher Land, an den idyllischen Ursprungsorten des bayerischen Herzogsgeschlechtes: Warum stritten der bayerische Herzog und der Bischof von Freising so erbittert in Ilmmünster und warum mussten die Gebeine des Heiligen Arsatius nach München entführt werden? Warum verlobte sich in Scheyern vor über 1000 Jahren die bayerische Prinzessin Gisela mit König Stephan I. von Ungarn und warum wählten die Wittelsbacher die alte Burg als erste dynastische Grablege? Warum wurde die erste Stammburg der Wittelsbacher abgetragen und warum nahm König Ludwig I. nicht an der Einweihung des Denkmals teil? Und was führte Kaiserin Elisabeth nach Unterwittelsbach und warum war ihr Vater Herzog Maximilian von Bayern so beliebt? Kirchen, Klöster und Burgen lassen die mittelalterliche Geschichte der Wittelsbacher lebendig werden.

 

150 Jahre Technische Universität (TUM)

Der Forschungscampus Garching

Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise auf dem Forschungscampus Garching – einer einzigartigen Konzentration naturwissenschaftlicher und technischer Forschungseinrichtungen. Internationalen Forschern geht es hier um Kern- und Teilchenphysik ebenso wie um die Gestalt und Entwicklung des Universums. Max Planck-Institute, LMU und TUM sind in Garching vertreten, und alle nutzen die Leistungen des „SuperMUC“, eines der leistungsstärksten Computer der Welt. Die Führung möchte Ihnen die Geschichte der technischen Studiengänge in München, aktuelle Forschungsschwerpunkte und Fragen der Bildungspolitik verdeutlichen. Zudem eröffnet die „ESO Supernova“, das neue Münchner Planetarium.

 

Auf geht’s zur Wiesn!

Literarisch-historischer Rundgang über’s Oktoberfest

Seit jeher fühlten sich Künstler und Schriftsteller von rauschenden Volksfesten angezogen, denn wo ist man dem pulsierenden Leben näher? Erleben Sie auf einem historisch-literarischen Wiesn-Bummel die Eindrücke von Herbert Achternbusch, Joachim Ringelnatz, Karl Valentin, Mark Twain, Ödön von Horváth, Ludwig Thoma und Rainer Maria Rilke und erfahren Sie die Geschichte des Münchner Oktoberfests als Spiegel einer stets sich wandelnden Gesellschaft. Und anschließend geht’s zum zünftigen gemeinsamen Mittagessen.

 

Ab Oktober 2019: Forever Young

10 Jahre Sammlung Brandhorst

Am 18. Mai 2009 wurde das Museum Brandhorst eröffnet. Als wäre es gestern gewesen, und doch hat sich viel verändert: 10 Jahre später erwartet die Öffentlichkeit eine „neue“ Sammlung Brandhorst. Denn seit Eröffnung des Hauses sind die hochkarätigen Bestände von knapp 700 auf über 1.200 Werke angewachsen. Einerseits wurden die Werke von Andy Warhol, Cy Twombly, Jean-Michel Basquiat oder Sigmar Polke um wichtige Arbeiten von Ed Ruscha, Keith Haring, Louise Lawler und Albert Oehlen erweitert. Andererseits sind maßgebliche Positionen der zeitgenössischen Kunst – von Seth Price und Wolfgang Tillmans bis Charline von Heyl und Laura Owens in die Sammlung eingegangen. Zum Jubiläum werden diese Neuerwerbungen im Zusammenspiel mit den Highlights der Sammlung vorgestellt.

 

Ab November 2019: Alexej von Jawlensky und Marianne von Werfekin

Künstlerpaar der Avantgarde

Alexej von Jawlensky (1864-1941) und Marianne von Werefkin (1860-1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen. Mit der von ihnen 1909 initiierten Gründung der Neuen Künstlervereinigung München, aus der zwei Jahre darauf der Blaue Reiter hervorgegangen ist, haben sie nicht nur als Vordenker und malerischer Impulsgeber dieser Vereinigungen Kunstgeschichte geschrieben, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts geleistet. Bemerkenswert ist, dass sie als private wie künstlerische „Partner“, die sie über 25 Jahre gewesen sind, noch niemals gemeinsam in einer Ausstellung vorgestellt wurden.

 

Ab November 2019: Anthonis van Dyck (1599 – 1641)

Sonderausstellung in der Alten Pinakothek

In ganz Europa wurde er gefeiert für seine Porträts von Fürsten, Feldherren, Künstlern und Schönheiten seiner Zeit. Sie alle wurden von ihm unvergleichlich lebendig und zugleich repräsentativ ins Bild gebannt. Doch der Weg zum Ruhm war kein einfacher: Seine künstlerischen Anfänge standen im Zeichen des berühmten Peter Paul Rubens, dem gleichermaßen bewunderten wie fast übermächtigen Vorbild. Die frühen Historien zeugen von der intensiven Auseinandersetzung, aber auch von zähem Ringen. Erst in Italien, unter dem Einfluss der venezianischen Malerei, von Tizian und Tintoretto, fand er seinen eigenen Weg.

 

Weihnachtliche Wunderkammer

Die Krippensammlung des Bayerischen Nationalmuseums

Das Bayerische Nationalmuseum besitzt die künstlerisch wertvollste und in dieser Qualität umfangreichste Krippensammlung der Welt. Gezeigt werden mehr als 60 figurenreiche Weihnachtsszenen, die im Alpenraum und in Italien zwischen 1700 und dem frühen 20. Jahrhundert entstanden sind. Die ausgestellten Münchner Krippen entstanden größtenteils erst nach der Säkularisation und begleiteten die Weihnachtszeit wohlhabender Bürger. Das Museum verdankt den größten Teil der Sammlung dem Münchner Bankier Max Schmederer, der über Jahrzehnte in Bayern, Tirol, Neapel und Sizilien Krippenfiguren und Krippenzubehör erwarb. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit machte er die Sammlung in seinem Münchner Privathaus öffentlich zugänglich. Er entwickelte eine ganz persönliche, bis heute stilbildende Aufstellungsart, die mit seiner Schenkung Eingang ins Bayerische Nationalmuseum fand und die stimmungsvoll präsentierten Krippenszenerien bis heute prägt.