Aktuell

 

Ab Oktober 2019: Forever Young

10 Jahre Sammlung Brandhorst

Am 18. Mai 2009 wurde das Museum Brandhorst eröffnet. Als wäre es gestern gewesen, und doch hat sich viel verändert: 10 Jahre später erwartet die Öffentlichkeit eine „neue“ Sammlung Brandhorst. Denn seit Eröffnung des Hauses sind die hochkarätigen Bestände von knapp 700 auf über 1.200 Werke angewachsen. Einerseits wurden die Werke von Andy Warhol, Cy Twombly, Jean-Michel Basquiat oder Sigmar Polke um wichtige Arbeiten von Ed Ruscha, Keith Haring, Louise Lawler und Albert Oehlen erweitert. Andererseits sind maßgebliche Positionen der zeitgenössischen Kunst – von Seth Price und Wolfgang Tillmans bis Charline von Heyl und Laura Owens in die Sammlung eingegangen. Zum Jubiläum werden diese Neuerwerbungen im Zusammenspiel mit den Highlights der Sammlung vorgestellt.

 

Ab November 2019: Alexej von Jawlensky und Marianne von Werfekin

Künstlerpaar der Avantgarde

Alexej von Jawlensky (1864-1941) und Marianne von Werefkin (1860-1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen. Mit der von ihnen 1909 initiierten Gründung der Neuen Künstlervereinigung München, aus der zwei Jahre darauf der Blaue Reiter hervorgegangen ist, haben sie nicht nur als Vordenker und malerischer Impulsgeber dieser Vereinigungen Kunstgeschichte geschrieben, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts geleistet. Bemerkenswert ist, dass sie als private wie künstlerische „Partner“, die sie über 25 Jahre gewesen sind, noch niemals gemeinsam in einer Ausstellung vorgestellt wurden.

 

Ab November 2019: Anthonis van Dyck (1599 – 1641)

Sonderausstellung in der Alten Pinakothek

In ganz Europa wurde er gefeiert für seine Porträts von Fürsten, Feldherren, Künstlern und Schönheiten seiner Zeit. Sie alle wurden von ihm unvergleichlich lebendig und zugleich repräsentativ ins Bild gebannt. Doch der Weg zum Ruhm war kein einfacher: Seine künstlerischen Anfänge standen im Zeichen des berühmten Peter Paul Rubens, dem gleichermaßen bewunderten wie fast übermächtigen Vorbild. Die frühen Historien zeugen von der intensiven Auseinandersetzung, aber auch von zähem Ringen. Erst in Italien, unter dem Einfluss der venezianischen Malerei, von Tizian und Tintoretto, fand er seinen eigenen Weg.


 Weihnachtliche Wunderkammer

Die Krippensammlung des Bayerischen Nationalmuseums

Das Bayerische Nationalmuseum besitzt die künstlerisch wertvollste und in dieser Qualität umfangreichste Krippensammlung der Welt. Gezeigt werden mehr als 60 figurenreiche Weihnachtsszenen, die im Alpenraum und in Italien zwischen 1700 und dem frühen 20. Jahrhundert entstanden sind. Die ausgestellten Münchner Krippen entstanden größtenteils erst nach der Säkularisation und begleiteten die Weihnachtszeit wohlhabender Bürger. Das Museum verdankt den größten Teil der Sammlung dem Münchner Bankier Max Schmederer, der über Jahrzehnte in Bayern, Tirol, Neapel und Sizilien Krippenfiguren und Krippenzubehör erwarb. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit machte er die Sammlung in seinem Münchner Privathaus öffentlich zugänglich. Er entwickelte eine ganz persönliche, bis heute stilbildende Aufstellungsart, die mit seiner Schenkung Eingang ins Bayerische Nationalmuseum fand und die stimmungsvoll präsentierten Krippenszenerien bis heute prägt.


150 Jahre Technische Universität (TUM)

Der Forschungscampus Garching

Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise auf dem Forschungscampus Garching – einer einzigartigen Konzentration naturwissenschaftlicher und technischer Forschungseinrichtungen. Internationalen Forschern geht es hier um Kern- und Teilchenphysik ebenso wie um die Gestalt und Entwicklung des Universums. Max Planck-Institute, LMU und TUM sind in Garching vertreten, und alle nutzen die Leistungen des „SuperMUC“, eines der leistungsstärksten Computer der Welt. Die Führung möchte Ihnen die Geschichte der technischen Studiengänge in München, aktuelle Forschungsschwerpunkte und Fragen der Bildungspolitik verdeutlichen. Zudem eröffnet die „ESO Supernova“, das neue Münchner Planetarium.

 

Die Residenz der Künste

König Ludwig I. und der „neue“ Königsbau

Unmittelbar nach seinem Regierungsantritt begann König Ludwig I. die Münchner Residenz durch umfängliche Neubauten zu erweitern. Seine leidenschaftliche Verehrung Italiens und der Renaissance bestimmte den Baustil, die Innenausstattung war ganz der Literatur und der Bildung gewidmet. 1835 waren die Räume bezugsfertig – rechtzeitig zur Silberhochzeit mit Königin Therese. Die königlichen Gemächer lagen nun gleichsam „vor dem Auge des Volkes“, denn schon zu Lebzeiten Ludwigs I. konnten sie besichtigt werden. Ihre prunkvolle Ausstattung und die reichen Sammlungen vermitteln bis heute die ausgeprägte Kunstpolitik des bayerischen Königs. Nach über 10-jähriger Renovierung sind sie nun wieder zugänglich.