Aktuell

 

Ab Oktober 2019: Forever Young

10 Jahre Sammlung Brandhorst

Am 18. Mai 2009 wurde das Museum Brandhorst eröffnet. Als wäre es gestern gewesen, und doch hat sich viel verändert: 10 Jahre später erwartet die Öffentlichkeit eine „neue“ Sammlung Brandhorst. Denn seit Eröffnung des Hauses sind die hochkarätigen Bestände von knapp 700 auf über 1.200 Werke angewachsen. Einerseits wurden die Werke von Andy Warhol, Cy Twombly, Jean-Michel Basquiat oder Sigmar Polke um wichtige Arbeiten von Ed Ruscha und Keith Haring erweitert. Andererseits sind maßgebliche Positionen der zeitgenössischen Kunst in die Sammlung eingegangen. Zum Jubiläum werden diese Neuerwerbungen im Zusammenspiel mit den Highlights der Sammlung vorgestellt.

 

150 Jahre Technische Universität (TUM)

Der Forschungscampus Garching

Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise auf dem Forschungscampus Garching – einer einzigartigen Konzentration naturwissenschaftlicher und technischer Forschungseinrichtungen. Internationalen Forschern geht es hier um Kern- und Teilchenphysik ebenso wie um die Gestalt und Entwicklung des Universums. Max Planck-Institute, LMU und TUM sind in Garching vertreten, und alle nutzen die Leistungen des „SuperMUC“, eines der leistungsstärksten Computer der Welt. Die Führung möchte Ihnen die Geschichte der technischen Studiengänge in München, aktuelle Forschungsschwerpunkte und Fragen der Bildungspolitik verdeutlichen. Zudem eröffnet die „ESO Supernova“, das neue Münchner Planetarium.

 

Die Residenz der Künste

König Ludwig I. und der „neue“ Königsbau

Unmittelbar nach seinem Regierungsantritt begann König Ludwig I. die Münchner Residenz durch umfängliche Neubauten zu erweitern. Seine leidenschaftliche Verehrung Italiens und der Renaissance bestimmte den Baustil, die Innenausstattung war ganz der Literatur und der Bildung gewidmet. 1835 waren die Räume bezugsfertig – rechtzeitig zur Silberhochzeit mit Königin Therese. Die königlichen Gemächer lagen nun gleichsam „vor dem Auge des Volkes“, denn schon zu Lebzeiten Ludwigs I. konnten sie besichtigt werden. Ihre prunkvolle Ausstattung und die reichen Sammlungen vermitteln bis heute die ausgeprägte Kunstpolitik des bayerischen Königs. Nach über 10-jähriger Renovierung sind sie nun wieder zugänglich.

 

 

„Stadt befreit – Wittelsbacher Gründerstädte“: Bayerische Landesausstellung 2020 in Friedberg und Aichach

 

In den nach der Renovierung nun wieder zugänglichen historischen Prunkräumen von Schloss Friedberg präsentiert die bayerische Landesausstellung mit kost­baren Leihgaben die Gründungsgeschichte der altbayerischen Städte bis ins Spätmittelalter. Mit der gezielten Gründung und Förderung von Städten und Märkten festigten bayerische Große, vor allem die junge Herzogsdynastie der Wittelsbacher, ihre wirtschaftliche, militärische und politische Macht. Für die Menschen bot das Leben in den neuen Städten viele Chancen: Sicherheit der Person, Schutz des Eigentums, Freiheit des Handels.

 

 

 

 

 

 

„Verspieltes Rokoko und monumentaler Klassizismus: Gegensätze an der Donau“

 

Vor 300 Jahren vollendeten die Gebrüder Asam ihr Meisterwerk: Dramatisch wie der Wasserlauf am Donaudurchbruch entfalteten die beiden Künstlerbrüder einen vollendeten Wirbel aus Malerei und Stuck zu Ehren des Heiligen Georg und des Weltenburger Benediktinerordens – ein famoser Triumph des bayerischen Rokokos. Doch der Zauber markiert bereits den Umbruch: Hundert Jahre später schuf Bayerns König Ludwig I. monumentale Tempelanlagen im griechischen Stil, überragten seine „Hallen der Helden“ die Donau und postulierten den Triumph des „teutschen Geistes“. Die architektonischen Gegensätze sind ebenso faszinierend wie bezeichnend für die Umbrüche in Bayerns Geschichte vom Absolutismus zur konstitutionellen Monarchie.