Aktuell

„Keiner ist so geeignet“

Der königliche Bildhauer Maximilian von Widnmann

Studium schon mit 16 Jahren an der Münchner Akademie der Künste, ausgezeichnete Professoren, frühe Aufträge vom Monarchen, Werke in Walhalla und ganz Bayern, Bewunderung von Schwanthaler, Gärtner und Klenze – und dennoch ist Maximilian von Widnmann nur wenig bekannt. Widnmann hinterließ ein gemeißeltes Lebenswerk zwischen Antikensehnsucht und Mittelmeer-Romantik. Das königliche München zwischen Promenadeplatz und Odeonsplatz war ein Zentrum seines umfangreichen Schaffens und bietet Gelegenheit, den großen Bildhauer neu zu entdecken. (Hinweis: Der Rundgang beinhaltet einfache Gehstrecken).

 

 

„Auf den Schwingen des Genius“ –

Richard Wagner und König Ludwig II.

Im Juni 1865 hob sich im Münchner Nationaltheater erstmals der Vorhang für Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“, und schon der erste Akkord schrieb Musikgeschichte: Nie wurde die Grenzenlosigkeit von Gefühlen musikalisch so intensiv umgesetzt. Wagners sehnsuchtsgetränkte Musik wurde zum Narkotikum einer ganzen Generation, und wohl am intensivsten für Bayerns jungen König Ludwig II.! Begleiten Sie Richard Wagner, Gottfried Semper, Hans und Cosima von Bülow, Staatsrath von Pfistermeister und Seine Majestät König Ludwig II. und erfahren das Drama um Macht und Geld und um Liebe und Freiheit.

 

„Guade oide Zeit!“

Prinzregent Luitpold

Prinzregent Luitpolds Tod im Dezember 1912 löste eine enorme Anteilnahme aus, und vielen wurde bewusst, dass nicht nur ein wesentlicher Abschnitt der Geschichte der bayerischen Monarchie, sondern auch eine ganze Epoche zu Ende gegangen war. 100 Jahre nach dem Tod des Monarchen möchte die Führung sein Leben und seine Zeit näher beleuchten. Der Spaziergang führt Sie an bezeichnende Orte der Prinzregentenzeit und lässt Sie eintauchen in die Atmosphäre und das Lebensgefühl dieser spannenden Epoche an der Wende zum 20. Jahrhundert.

 

„Von Goya bis Manet“

Meisterwerke der Neuen Pinakothek in der Alten Pinakothek

Rund 90 Gemälde und Skulpturen umreißen das Spektrum der Kunst vom ausgehenden 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert – und dabei ergeben sich spannende Konstellationen und unerwartete Begegnungen: Menschenbilder von der Zeit des Klassizismus bis zur anbrechenden Moderne treffen aufeinander, scharf beobachtete Porträts von Goya und naturnahe Inszenierungen von Gainsborough, die kühle Distanz von Manet sowie die Darstellung einfacher Menschen bei Degas und die Werke van Goghs, Klimts, Segantinis markieren den radikalen Bruch mit tradierten Sehgewohnheiten.

 

 

Von göttlicher Schönheit

Antikensammlung am Königsplatz

Um 1800 öffneten Archäologen die etruskischen und römischen Gräber Süditaliens. Zum Vorschein kamen Meisterwerke attischer Vasen aus der Blütezeit griechischer Töpfer- und Malkunst des 6. und 5. Jh. v. Chr. Die Begeisterung des bayerischen Königs Ludwig I. für die Bilderwelt der griechischen Antike brachte die Funde nach München. Der Mythos vom Trojanischen Krieg, die Sagen von mächtigen Helden und Göttern, Krieg und Friede wurden in den Töpferwerkstätten Athens zum Thema der Kunstwerke, die zweieinhalb Jahrtausende überdauerten.

 

„Kennst Du das Land….“

Meisterwerke der Deutschen Romantik in der Schack Galerie

Erlkönig und Loreley, Rübezahl und Zwerge, Drachen und Furien: Fabelwesen und Märchengestalten entführen Sie in die Kunstwelten des 19. Jahrhunderts. Adolf Friedrich Graf von Schack war einer der bedeutendsten privaten Kunstsammler Münchens ab 1855. Zu seiner Sammlung zählen Meisterwerke der deutschen Romantik von Carl Spitzweg, Moritz von Schwind, Leo von Klenze und Carl Rottmann. Als Mäzen Franz von Lenbachs und Arnold Böcklins erwarb Schack einige der Hauptwerke dieser Künstler, die bis heute zum Bestand der namhaften Galerie zählen.