Vor 350 Jahren hob sich erstmals der Vorhang für eine barocke Hofoper in München und damit auch im deutschsprachigen Raum, allerdings im Salvator-Theater. Ein Jahrhundert später folgte ein Neubau, reich ausgestattet mit opulentem Dekor. Ein Großteil dieser wertvollen Holz- und Stuckverkleidung hat die Zerstörung im Krieg überstanden. Die Führung durch das prächtige Cuvilliés-Theater erläutert die Funktion der barocken Hofoper und schildert Wolfgang Amadeus Mozarts Aufenthalte in München, sein schwieriges Verhältnis zu Bayerns Kurfürsten und die Uraufführung des „Idomeneo“ 1781.