Die Residenz der Künste

König Ludwig I. und der „neue“ Königsbau

Unmittelbar nach seinem Regierungsantritt begann König Ludwig I. die Münchner Residenz durch umfängliche Neubauten zu erweitern. Seine leidenschaftliche Verehrung Italiens und der Renaissance bestimmte den Baustil, die Innenausstattung war ganz der Literatur und der Bildung gewidmet. 1835 waren die Räume bezugsfertig – rechtzeitig zur Silberhochzeit mit Königin Therese. Die königlichen Gemächer lagen nun gleichsam „vor dem Auge des Volkes“, denn schon zu Lebzeiten Ludwigs I. konnten sie besichtigt werden. Ihre prunkvolle Ausstattung und die reichen Sammlungen vermitteln bis heute die ausgeprägte Kunstpolitik des bayerischen Königs. Nach über 10-jähriger Renovierung sind sie nun wieder zugänglich.