Schloss Nymphenburg

Ein fürstliches Geschenk

Als die bayerische Kurfürstin Henriette Adelaide 1662 ihren Sohn Max Emanuel zur Welt brachte, machte ihr ihr Gemahl Kurfürst Ferdinand Maria ein wahrhaft fürstliches Geschenk: ein barockes Schlösschen direkt vor den Toren Münchens. Für zwei Jahrhunderte wurde Nymphenburg zur ständigen Sommerresidenz der Wittelsbacher. Noch heute ist die Anlage ein beeindruckender Beleg für den europäischen Rang der bayerischen Kurfürsten. Dieser Rundgang macht Sie vertraut mit der barocken Kunst und dem bewegenden politischen Schicksal Bayerns vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Sie erleben die Pracht barocker Hofhaltung, besichtigen die „Schönheitengalerie“ des Porträtmalers Joseph Stieler und das Geburtszimmer König Ludwigs II.