"Wer ko, der ko!"

Münchner Volkssänger und Originale

Während der Malerfürst Franz von Lenbach und die Künstlergesellschaft "Allotria" das "offizielle" Kunstleben Münchens dominierten, war das Platzl die kleine Welt der Volkssänger, denen die Münchner am Viktualienmarkt Denkmäler setzten. Der Streifzug wird Sie mit zahlreichen heiteren Geschichten an bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten erinnern, die im 19. und 20. Jahrhundert das Künstlerleben der Altstadt prägten: vom Lohnkutscher Krenkl bis zur „Schönheitskönigin von Schneitzlreuth“. Im Mittelpunkt steht die Kunst Karl Valentins und Liesl Karlstadts, in deren Stücken sich besonders die sozialen Krisen und die Nöte des kleinen Mannes in den 1920er Jahren spiegeln.